Absturz in den Anden: Überleben um jeden Preis – Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flug 571 (2011) [Deutsch]

Absturz in den Anden: Überleben um jeden Preis – Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flug 571 (2011) [Deutsch]

Absturz in den Anden: Überleben um jeden Preis – Die Geschichte des Fuerza-Aérea-Uruguaya-Fluges 571 (2011) [Deutsche Dokumentation / German Documentary]

Oktober 1972: In den eisigen Höhen der südamerikanischen Anden stürzt ein Flugzeug mit 45 Passagieren an Bord ab. Die 33 Überlebenden versuchen 72 Tage lang verzweifelt, Hunger, extremer Kälte und gefährlichen Lawinen zu trotzen. Nur 16 von ihnen überstehen das Martyrium. Anhand von Erzählungen der Überlebenden, Originalfotos und Analysen von Experten wird die Geschichte einer Tragödie, aber auch eines unbändigen Überlebenswillens in schier aussichtsloser Situation erzählt.

Die 40 Passagiere waren Mitglieder, Betreuer und Angehörige der Rugby-Union-Mannschaft Old Christian’s Club, die mit zwei Meisterschaftssiegen (1968 und 1970) zu den erfolgreichsten Uruguays zählt. Im chilenischen Santiago sollte das Team ein Freundschaftsspiel absolvieren.

Die Reise begann am 12. Oktober 1972 in Montevideo. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse war in Mendoza (Argentinien) ein Zwischenstopp mit Übernachtung notwendig. Am nächsten Tag ging der Flug weiter nach Santiago de Chile. Die auf der direkten Fluglinie liegenden Berggipfel mussten wegen der unzureichenden maximalen Flughöhe der Maschine in einer großen Schleife im Süden umflogen werden.

Bei dem Flug zwischen bis zu 6.000 Meter hohen Andengipfeln kämpfte die Besatzung der Turbopropmaschine mit Orkanböen und eisigen Schneeschauern. Da sich der Pilot bereits jenseits der Berge wähnte, begann er den Sinkflug. Durch diesen bis heute nicht nachvollziehbaren Navigationsfehler kam es zu dem Unglück.

Das Flugzeug geriet in heftige Turbulenzen und Fallwinde. Die rechte Tragfläche streifte einen Berg und brach ab. Sie wurde nach hinten geschleudert und trennte das Heck mit dem Leitwerk ab. Das Heck brach also nicht direkt durch das Rammen des Gipfels ab, wie es im Film Überleben gezeigt wurde.

Einige Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden aus der Maschine gerissen. Sekunden später streifte das Flugzeug einen weiteren Gipfel und verlor auch den linken Flügel. Das Flugzeug, nunmehr nur noch aus dem Rumpf bestehend, schlug mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 350 km/h auf einer Schneebank auf und kam in einem Stück zum Stehen. Der Rumpf sollte den Überlebenden mehr als zwei Monate lang als schützende Unterkunft dienen.

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